Der Teilnahmeprozess gliedert sich in drei zu erfüllende Bereiche: Datenanbindung, Assets & PQ‑Konzept sowie Marktprozesse. Alle Bereiche können parallel bearbeitet werden. Erst wenn alle drei Bereiche vollständig abgeschlossen sind, gilt der Teilnahmeprozess als erfolgreich abgeschlossen.
Im Erstgespräch werden die Flexibilitätspotenziale, Zielmärkte und wichtigsten Anforderungen besprochen. Ziel ist es, ein Grundverständnis herzustellen und erste Fragen zu beantworten.
Hier wird die technische Anbindung des Teilnehmers an die Plattform vorbereitet. Gemeinsam werden Schnittstellen, Datenformate und operative Abläufe besprochen. Dieses Gespräch dient dazu, mögliche offene Unklarheiten frühzeitig zu klären.
Bei der Anbindung an die Plattform werden die technischen Zugangsdaten bereitgestellt. Dabei werden Authentifizierung, Endpunkte und Konfigurationen eingerichtet und getestet.
Bei diesen Tests werden alle relevanten Abläufe zwischen Teilnehmer, Plattform & APG vollständig durchgespielt. Dabei wird geprüft, ob Systeme, Datenformate und Prozesse nahtlos zusammenarbeiten.
Dieses Gespräch dient der detaillierten Abstimmung der verwendeten Hardware im Hinblick auf die Präqualifikation. Es werden technische Eigenschaften, Regelmöglichkeiten und Messverfahren durchgegangen.
Hier werden die Betriebsstrategie und das Einsatzverhalten der Anlage definiert. Der Teilnehmer gibt an, wie die Anlage auf Abrufsignale reagiert und welchen Regelbereich sie abdeckt. Diese Konzepte bilden die Grundlage für eine zuverlässige und marktgerechte Teilnahme.
Der eindeutige Arbeitspunkt beschreibt die Referenzleistung, von der aus Regelenergie bereitgestellt wird. Ein eindeutiger Arbeitspunkt ist wichtig für die spätere Aktivierung und Abrechnung der Flexibilitätsleistung.
In den Aktivierungstests wird geprüft, ob die Anlage korrekt und innerhalb der vorgegebenen Zeitvorgaben auf Anforderungssignale reagiert. Messungen belegen, dass die Anlage die geforderten Leistungen erbringen kann. Erst nach erfolgreichem Test erfolgt die technische Freigabe.
Hier werden die administrativen und vertraglichen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Regelreserve abgeschlossen. Dazu zählen der Abschluss des Rahmenvertrags, die Benennung der Kontaktstellen sowie die Zustimmung der Bilanzgruppe. Mit der Erklärung gemäß UStBBKV werden die formalen Schritte finalisiert und der Teilnehmer als akkreditierter Anbieter geführt.
Allgemeine Information
-
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Zugang zur Plattform Stromausgleich Österreich
PDF – 0.141 MB
-
Modalitäten Regelreserve
ZIP – 1 MB
-
Erläuterung Regelreserve (2015)
PDF – 0.71 MB
-
Ausschreibungsdetails
ZIP – 0.24 MB
-
Ausschreibungsdetails für FCR, aFRR, mFRR (GOT,GCT)
PDF – 0.092 MB
-
Beschreibung - Sekundärregelreserve veröffentlichten Daten
PDF – 0.258 MB
Schnittstellenbeschreibung
Die Unterlagen zur Schnittstellenanbindung werden in den ersten Meetings übermittelt. Da die Unterlagen regelmäßig überarbeitet werden, wird dadurch sichergestellt, dass die Teilnehmende die aktuellen Informationen erhalten (Implementation Guide).
Technische Präqualifikation
Team New Flexibility
Team Balancing